Warum hohe Luftfeuchtigkeit ein Problem ist

Besonders im Winter merken viele Menschen, dass ihre Fenster beschlagen und die Luft im Raum „schwer“ wirkt. Hohe Luftfeuchtigkeit entsteht schnell – und das jeden Tag. Ein vierköpfiger Haushalt produziert durch Kochen, Duschen, Wäschetrocknen, Pflanzen und Atemluft rund 10 Liter Wasser pro Tag, die als Feuchtigkeit in die Raumluft gelangen.

Früher waren Fenster und Türen undichter. Die Feuchtigkeit konnte leichter entweichen, und erste Anzeichen wie Eisblumen oder Wassertropfen am Fenster wurden schnell sichtbar. Heute sind moderne Gebäude jedoch stark gedämmt und nahezu luftdicht. Das spart Energie, verhindert jedoch auch den natürlichen Luftaustausch. Wird zu wenig gelüftet oder geheizt, sammelt sich Feuchtigkeit an – und Schimmel kann entstehen.

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